Ausarbeitung

Freizeitzentrum Annaparkhütte
Promenadenweg 21
08393 Meerane
 

Ausarbeitung

 (Thema)

Generationsübergreifende Angebote

im Freizeitbereich,

dargestellt am Beispiel

Freizeitzentrum Annaparkhütte Meerane

Gliederung 

 

Einleitung    

     

Notwendigkeit generationsübergreifender Verbindungen

in der heutigen Gesellschaft    

1.        Probleme zwischen den Generationen und ihre           

           Ursachen in der heutigen Gesellschaft

 

1.1      Wesen und Charakter von Generationskonflikten   

 

1.2      Sozialpädagogische Möglichkeiten der Einflussnahme   

            bei Generationskonflikten

 

1.2.1   Ziel und Handlungsfelder in der Jugendarbeit     

 

1.2.2   Ziel und Handlungsfelder in der Arbeit mit Erwachsenen   

            und Senioren

 

1.3      Gestaltungsmöglichkeiten von Freizeitangeboten unter Einbeziehung der verschiedenen Generationen

 

2.         Ergebnisse generationsübergreifenden Handelns im Freizeitzentrum Annaparkhütte

 

2.1       Darstellung von generationsübergreifenden Freizeit-           

            angeboten im Freizeitzentrum Annaparkhütte

 

2.1.1    Beispiel 1         

 

2.1.2    Beispiel 2         

 

2.1.3    Beispiel 3         

 

2.2       Ergebnisdarstellung/Interpretation und Schlussfolgerung          

 

3.         Ausblick          

 

4.         Literaturverzeichnis       

 

 

Einleitung

 

Die Notwendigkeit generationsübergreifender Verbindungen in der heutigen Gesellschaft  

 

Soziologen verweisen auf Befragungen und Studien, die zu beweisen scheinen:

 

            - Der Trend der Zeit ist, wachsendes Desinteresse der

              Generationen aneinander und dazuhin steigende gegenseitige Ablehnung.

            - Alt und Jung, das reimt sich doch nicht zusammen.

 

Diese Schlagworte, vor allem das Letzte, waren für mich persönlich der Antrieb, am 24.11.94, als der Verein Annaparkhütte e.V. gegründet wurde, vehement gegen die Bezeichnung Jugendhaus oder Jugendtreff u.a. zu argumentieren.

In der Satzung des Vereins wurde deshalb folgender Punkt festgehalten:

 

§ 2 - Zweck

Der Verein widmet sich vorwiegend sozio-kultureller Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und fördert gleichzeitig die Begegnung aller Altersgruppen.

 

Die sozialen und politischen Veränderungen zum Anfang der 90iger Jahre zeigten immer deutlicher, daß in Meerane eine Einrichtung vorhanden sein muß, in der sich Menschen aller Altersgruppen und verschiedener sozialer Schichten ungezwungen bewegen können.

Viele kennen Jugendliche vor allem aus dem Alltag der Schreckens-meldungen, als Brandstifter, Handtaschenräuber, Dealer, Skinheads. Das Bild der Jugendlichen von alten Menschen setzt sich vor allem aus Einsamkeit, Krankheit, Pflegebedürftigkeit und Tristesse zusammen.  

Sie können sich einfach nicht vorstellen, daß Junge mit Alten ins Gespräch kommen, gemeinsam miteinander und voneinander lernen, spielen und Sport treiben. Das aber nicht nur aus Gründen der Verwandtschaftspflege oder beruflichem Pflichtgefühl, sondern gespeist von gegenseitiger Neugier.

Der Dialog der Generationen ist ins Stocken geraten, seit Kleinfamilien unsere Gesellschaft prägen und Jugendkult und Fortschrittsgläubigkeit alte Menschen ins Abseits gedrängt haben.

Dabei brauchen die Jungen die Alten mit ihren Lebenserfahrungen, ihrer Zeit und ihrer “anderen” Weltsicht, um ihre eigene Weltsicht ständig zu überprüfen, korrigieren und auf dem Laufenden zu halten. Erfahrungen, Wissen und Lebensweisheit gehen verloren, wenn die Alten es nicht an die Jungen weitergeben und wenn die Jungen es nicht abfragen. Die Alten sind aber genauso auf die Jungen angewiesen, um sich zum Beispiel im Cyberspace-Zeitalter oder den neuen Kommunikations- Möglichkeiten zurechtzufinden.

Unser Gesellschaftsgefüge wurde in den letzten 100 Jahren großen Veränderungen unterzogen. Wenn sich das Gefüge der Gesellschaft verändert, verändert sich auch das Verhältnis der Generationen in der Gesellschaft zueinander - man spricht vom Generationskonflikt.

Die Stellungen und Wertigkeiten der Generationen in der Gesellschaft haben sich verändert. Auch jetzt, im Wandel unserer Gesellschaft, von der Industrie- zur Mediengesellschaft ändern sich Werte, Normen und Lebensgefühl. Sehr deutlich wird der Generationskonflikt in der Arbeitswelt.

Trotzdem sind die Generationen nach wie vor aufeinander angewiesen, weil nur im Miteinander und im Dialog der Generationen, das Gleich- gewicht in der Gesellschaft zu wahren ist.

Generationsübergreifende Freizeitangebote sind ein schwieriges Arbeitsfeld. Sie erfordern erfahrene, kompetente und aufgeschlossene Sozialarbeiter!

Es gibt viele Angebote in der Kinder- und Jugendsozialarbeit und in der “Altenarbeit”, aber die generationsübergreifenden Angebote finden kaum Beachtung. 

Hier gilt es, die Lücke zu füllen, und durch viel Engagement und Ideen die Generationen aufeinander zuzuführen und das Interesse aneinander wach zu halten. Mit viel gutem Willen und Verständnis für alle Seiten muß am Dialog der Generationen gearbeitet werden.

Sozialarbeiter, alle an diesem Prozeß beteiligten Parteien, Jung und Alt müssen bereit sein, sich auf Neues einzulassen.

 

1. Probleme zwischen den Generationen und ihre Ursachen in der heutigen Gesellschaft  

 

Seit Kurzem ist die Neue, die 13. Shell Studie “Jugend 2000” einzusehen, zu lesen und zu studieren.

Es wird viel getan, die Jugend zu erforschen. Eine “Altenstudie 2000” wurde noch nicht vorgelegt.

Die Jugend sorgt schon immer für Aufregung und für Gesprächsstoff, egal ob auf der Straße, auf der Arbeitsstelle, bei Familienfeiern, bei den Parteien oder in den Hörsälen der Universitäten.

Ist die Jugend nun gewalttätig oder sanftmütig, kriminell oder ehrlich, lustlos oder motiviert, politikvertrossen oder engagiert?

Oft wird verurteilt, wo zuhören besser wäre.

Was wissen Erwachsene von jungen Leuten?

Wie und was leben die Erwachsenen den Jugendlichen vor?

Gewalt ist ein legitimes Mittel zur Durchsetzung von Forderungen geworden.

Die Jugendlichen heute haben es ungleich schwerer, als Generationen vor ihnen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.

Die Jugend muss neue Konzepte entwickeln, um sich durchzusetzen. Gleichzeitig suggeriert die Gesellschaft die Faktoren Spaß, Unterhaltung und Konsum als das allein glücklich machende. Wer das alles nicht in die Reihe bekommt, muss sich von der Altengeneration Versagen oder Unfähigkeit nachsagen lassen.

Die Jugend zieht sich zwangsläufig auf Positionen zurück, die von den Alten nicht besetzt sind, setzt neue Trends und muss erkennen, daß das eben eroberte Terrain, durch eine vom Jugendkult besessene Gesellschaft, von Alten besetzt wird. Als Beispiel dient hier die Skateboard fahrende Oma.

Die althergebrachten Moralvorstellungen von Liebe, Treue, Ehre werden überarbeitet und neu definiert und sofort wieder von jung und alt neu besetzt. Das führt zwangsläufig zu Spannungen zwischen den Generationen.

Generationsprobleme ziehen sich heute durch alle Schichten der Gesellschaft und alle Ebenen des modernen Lebens - wie Schule, Freizeit, Familie und besonders “heiß umkämpft” der Arbeitsmarkt. Auf dem Arbeitsmarkt sind gute Plätze knapp und von “Alten” besetzt.

Arbeit wird bald nicht mehr in ausreichendem Maße für alle vorhanden sein. Der Begriff Arbeit wird neu definiert werden müssen.

In der Arbeitswelt kündigt sich eine Revolution an und die Zukunft wird den neue Selbständigen gehören.

Die neuen Selbständigen werden die Softwarespezialisten und Computerfreaks sein, und die sind alle jung.

Der Generationskonflikt wird dadurch nicht entschärft werden, denn nun zittern (bangen) die Alten um die angestammten Arbeitsplätze.

Der Generationskonflikt wird uns also noch lange erhalten bleiben.

 

1.1 Wesen und Charakter von Generationskonflikten  

Generationskonflikte sind Konflikte, die zwischen den Angehörigen der einzelnen Generationen untereinander entstehen. Zwischen Kindern und Eltern, Eltern und Großeltern oder Kindern und Großeltern im familiären Bereich zum Beispiel, oder zwischen Lehrlingen und Arbeitern im Betrieb oder zwischen Schülern und Lehrern in der Schule oder im Freizeit- bereich einfach zwischen alt und jung.

Die Orientierung der Jugend in der heutigen Zeit ist eindeutig freizeit- kulturell. Dagegen stehen die Erwachsenen diesem Lebensgefühl skeptisch gegenüber, weil in ihren Jugendjahren Verzicht, Ernsthaftigkeit und Pflichtgefühl von der Gesellschaft eingefordert wurden.

Die Jugend heute ist der totalen Konsumorientierung unterworfen - konsumieren, um sich in der Clique zu behaupten - Markenklamotten kaufen ist IN.

Dem gegenüber steht die Entbehrungsmentalität der Erwachsenen, die teilweise noch Hunger, Not und Elend kennenlernen  mußten.

Generationskonflikte entstehen zum Teil aus Problemen, die von jeder Generation anders gesehen und gelöst werden. Die Generationen müssen sich zum gegenseitigen Nutzen miteinander arrangieren und neue Formen der Konfliktlösungen finden.

Einen bedeutenden Platz bei den Generationskonflikten nimmt der Arbeitsmarkt ein. Allein wegen seiner existentiellen Bedeutung - Arbeit haben, Geld verdienen, Familie ernähren, Konsum befriedigen, Altersvorsorge - kommt dem Konflikt zwischen alt und jung eine besondere Bedeutung zu.

 

1.2 Sozialpädagogische Möglichkeiten der Einflußnahme bei Generationskonflikten  

 

Generationskonflikte sind so alt wie die Menschheit.

In den Blickpunkt der Sozialarbeit und Sozialpädagogik gerieten die Generationskonflikte aber erst, als die “68-iger Revolution” den Alten einen Spiegel vors Gesicht hielt und vehement an den Grundfesten der Macht rüttelte.

“Macht kaputt, was Euch kaputt macht!”

“Feste feiern ist besser, als feste arbeiten.”

Solche oder ähnliche Parolen der Jungen standen gegen

“Müßiggang ist aller Laster Anfang.”      oder

“Wer abends feiert, kann morgens auch arbeiten.” - die Parolen der Alten.

Hier sind nur 2 mal 2 Beispiele aufgezeigt, aber die Zahl könnte beliebig vergrößert werden und jeder kennt wahrscheinlich selbst noch einen solchen markigen Spruch.

Aufgezeigt wird hier aber erstmals - jung und alt sprechen verschiedene Sprachen. Sie verstehen sich nicht mehr! Die Jugend war nicht mehr bereit, bedingungslos alles vorgegebene hinzunehmen und sich anzupassen. Hier setzte dann die Arbeit der Sozialarbeiter ein.

Am Anfang sehr häufig von kirchlichen Initiativen ausgehend ist daraus heute ein ernstzunehmender Zweig der Sozialarbeit geworden. Ausgehend auch von der Überlegung:

Was wird, wenn alt und jung nicht mehr miteinander reden können?

Was wird dann aus der Gesellschaft?

Es müßten Wege gefunden werden, um den ins Stocken geratenen Dialog der Generationen wieder zum Laufen zu bringen.

Ein weiterer Grund für das Engagement der Gesellschaft, den Dialog der Generationen in Gang zu halten, ist der sogenannte Generationenvertrag. Der Generationenvertrag, der kein eigentlicher Vertrag im rechtlichen Sinne ist besagt, daß durch das Gleichgewicht der Generationen alle Generationen voneinander profitieren. Durch verschiedene Einflüsse wie Kleinfamilien, Singlehaushalte und immer weniger Kinder und das immer Älterwerden der Älteren, also die gestiegene Lebenserwartung aller Menschen, entsteht zunehmend ein Ungleichgewicht und der Generationenvertrag scheint zu scheitern. In der Gesellschaft werden beliebte Schlagworte wie “Altenlast”, “Altenexplosion”, “Krieg der Jungen gegen die Alten” oder “Krieg der Generationen” in die öffentliche Diskussion gebracht.

Zwischen der öffentlichen Stilisierung und dem tatsächlichen Miteinander der Generationen scheint jedoch eine große Kluft zu sein.

Im Alltag läßt sich erkennen, daß die Mitglieder der Generationen sich in vielfältiger Weise umeinander bemühen und helfen.

Das ist der Ansatzpunkt für Sozialarbeiter in der generationsüber- greifenden Sozialarbeit und beim Dialog der Generationen. Die Entwicklung in den letzten Jahren zeigt dabei, daß durch gezielten Einsatz der Kräfte der Sozialarbeit, die verschiedensten Projekte erfolgreich gestaltet werden können, wie zum Beispiel das Projektbüro der Generationen in Berlin, das Zeitzeugencafe in Frankfurt am Main, der Kindergarten mit Seniorenabteilung in Gera oder der Jugendclub der Bauarbeiter in Magdeburg. Es gibt in Deutschland mittlerweile hunderte solcher Projekte und Initiativen und es zeigt ganz deutlich, daß sich Jugendliche dann engagieren, wenn das unmittelbare Umfeld betroffen ist, wenn sie sich nicht durch Großorganisationen vereinnahmt fühlen und wenn Spielräume für die eigene Meinung vorhanden sind.

Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten der sozialpädagogischen Einflußnahme auf den Generationskonflikt, wie zum Beispiel die Einführung des Freiwilligen sozialen Jahres, wo teilweise gute Ergebnisse für beide Seiten, jung und alt, erzielt werden.

Ein weiterer intensiver Berührungspunkt zwischen jung und alt ist der Zivildienst, leider nur für Jungen, oder aber das außerschulische Praktikum, wo teilweise junge Menschen erstmals außerhalb ihrer Familie mit Alten intensiv zusammenkommen und sich in dieser Situation zurechtfinden müssen.

In diesem Zusammenhang kann ich feststellen, daß das Freizeitzentrum Annaparkhütte immer gern auf die Hilfe des Freiwilligen sozialen Jahres und der außerschulischen Praktika zurückgreift und nur positive Erfahrungen damit gemacht hat.

 

1.2.1 Ziele und Handlungsfelder in der Jugendarbeit  

 

Jugendarbeit nimmt im demokratischen Rechtsstaat BRD einen besonderen Platz ein und das wird im KJHG sehr deutlich.

Die Paragraphen 11 bis 14 schreiben eindeutig Rechte von Jugendlichen fest und es ist ein Ziel der Sozialarbeit die Kinder und Jugendlichen mit ihren Rechten vertraut zu machen.

Für Jugendsozialarbeiter sollte deshalb das KJHG kein Buch mit sieben Siegeln sein.

Besonders die §§     11 Jugendarbeit,

                                    12 Förderung der Jugendverbände,

                                    13 Jugendsozialarbeit, und    

                                    14 Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz

sollten dem Sozialarbeiter vertraut sein.

Ziel der Jugendarbeit sollte sein, daß im präventiven Bereich mit Kraft, Geld und Engagement gearbeitet wird - nicht erst wenn Probleme auftauchen oder das Jugendamt eingreifen muß.

Die Jugendlichen müssen “Räume” - Freiräume - erhalten, wo sie sich ausprobieren und die Regeln der Demokratie lernen können. Dieser Weg muß von der Gesellschaft und von Sozialarbeitern begleitet, aber nicht bevormundet, werden.

Die vom Freistaat Sachsen geforderten niederschwelligen Angebote für Jugendliche in Jugendhäusern und Freizeiteinrichtungen können und dürfen nicht zur Regel werden. Angebote in Freizeitzentren und Jugendhäusern sollten immer auch sinnvoll und konzeptionell auf Werte und Normen des demokratischen Zusammenlebens der Gesellschaft ausgerichtet sein.

Gerade in der heutigen Zeit, wo sich besonders Jugendliche selbst gern in rechte und linke Lager zuordnen, wo Unsicherheit und Ungewißheit über die Zukunft in vielen Familien vorherrscht, wo Arbeitslosigkeit zur Geißel wird und das Fernsehen und die neuen Medien Familienersatz und Freundesrollen übernehmen, muß die Jugendsozialarbeit Achtungszeichen setzen und Wege weisen, die ohne Gewalt und mit Platz für alle auskommen.

Für mich ist zum Beispiel das Projekt “Gesellschaftliche und sozialarbeiterische Glatzenpflege auf Staatskosten” wie es besonders im ostsächsischen Raum in Hoyerswerda, Bautzen, Kamenz, Löbau, Görlitz aber auch in Grimma, Riesa oder Wurzen betrieben wird, inakzeptabel. Dort wird eine Infrastruktur bereitgestellt, in der sich Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt stabilisieren.

Jugendsozialarbeit - Kinder- und Jugendarbeit - soll werben für Toleranz und Demokratie und soll das den Jugendlichen auch vermitteln. Egal ob es sich dabei um Jugendarbeit als “akzeptierende Jugendarbeit”, als “Erziehung zur Demokratie”, als “antirassistische Erziehung” oder als “gesellschaftliche Emanzipationspädagogik” handelt.

Für diese Aufgabe eignen sich auch die generationsübergreifenden Freizeitangebote hervorragend, da dort die Voraussetzung für Toleranz geschaffen wird.

Für die Mitarbeiter unseres Hauses, Freizeitzentrum Annaparkhütte in Meerane, stehen außerschulische Jugendbildung, Jugendberatung, Jugendarbeit in Sport und Spiel und Geselligkeit an oberster Stelle bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

 

1.2.2 Ziel und Handlungsfelder in der Arbeit mit Erwachsenen und Senioren

 

Die Arbeit mit Erwachsenen und Senioren ist nicht ganz so klar definiert wie die Kinder- und Jugendarbeit.

Aber auch hier findet man, besonders für Rentner, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose oder Behinderte, Eckpfeiler für die tägliche Arbeit im Sozialgesetzbuch.

Klar definiert werden Leistungen im Sozialhilfefall, Rente oder Arbeitslosengeld.

Für den Freizeitbereich fehlen die Regelungen, da der Gesetzgeber davon ausgeht, daß Erwachsenen ihre Freizeit eigenverantwortlich gestalten.

Für die Arbeit mit Erwachsenen und Senioren sehen wir im Freizeitzentrum Annaparkhütte Meerane Parallelen zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Das ergab sich schon beim Aufbau des Hauses, als viele Erwachsene vorbeikamen, das Gespräch suchten und sich interessierten. Vom Namen her als Freizeitzentrum ausgewiesen, und Freizeit haben auch Erwachsene und Senioren, wurde das Programm des Hauses so ausgerichtet, daß auch die ältere Generation gefallen an dem Haus gefunden hat. das beweisen die guten Besucherzahlen der angebotenen Kurse ebenso, wie die Zusammenarbeit mit den Ergotherapeuten des Seniorenheimes Kursana oder spezielle Computerkurse für Erwachsene und Arbeitslose oder das im Aufbau befindliche Projekt “Senioren ans Netz”, womit in Leipzig und Chemnitz gute Erfolge erzielt wurden und wir auch für unser Haus neue Impulse erwarten.

 

1.3 Gestaltungsmöglichkeiten von Freizeitangeboten unter Einbeziehung der verschiedenen Generationen  

 

Die Gestaltungsmöglichkeiten von Freizeitangeboten für verschiedene Generationen hängen von mehreren Faktoren ab und liegen, auf Grund der unterschiedlichen Fördermöglichkeiten im Freistaat Sachsen, nicht immer in der alleinigen Hand der Anbieter. Prioritäten im Förderbereich setzt der Freistaat Sachsen bei der Kinder- und Jugendarbeit und das wiederum muß aus den einzelnen Konzepten der Anbieter klar hervorgehen.

So bleibt für die “ältere Generation” wenig Platz. Die ältere Generation, Erwachsene, Rentner oder Arbeitslose, haben in der Regel ein großes Interesse an Freizeitangeboten, da besonders bei den Gruppen der Rentner, Vorruheständler oder Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern der Faktor freie Zeit eine wesentliche Rolle spielt. Diese sinnvoll und vor allem kostengünstig auszufüllen, muß das Ziel der Freizeiteinrichtungen sein.

Der Freistaat Sachsen hat ein empfehlenswertes und nachahmenswertes Programm ins Leben gerufen - Aktion 55!

Arbeitslose und Vorruheständler können im Rahmen gemeinnütziger und sozialer Einrichtungen gegen eine Aufwandsentschädigung von 50,00 DM Vereinsarbeit verrichten.

Unser Freizeitzentrum greift gern auf diese Regelung zurück, da hier schon der Ansatz für generationsübergreifende Angebote gegeben ist.

Die “55iger” werden bei uns als Kursleiter eingesetzt oder im Kreativbereich beschäftigt. Gemeinwesenorientierte Arbeit bietet sich bei dieser Gruppe an - Hilfe bei Straßenfesten, Kinderfesten oder Präsentation des Hauses.

Speziell bei uns im Haus haben wir die Erfahrung gemacht, daß die “55iger” als Kursleiter oder Kreativlehrer auch wieder Bekannte aus ihrem Umfeld mitbringen und somit auch die Berührungsängste der Generationen zueinander schwinden. Die Gestaltungsmöglichkeiten von Freizeitangeboten unter Einbeziehung der verschiedenen Generationen kann also, sowohl von Jung zu Alt oder aber von Alt zu Jung gehen. In diesem Fall gilt immer der Erstgenannte als Anbieter und der Zweite als Nutzer. Projekte dieser Art wären “Senioren ans Netz”, wo Jugendliche - Ältere im Umgang mit dem Internet betreuen oder die umgekehrte Richtung AG Modellbau und Basteln, wo Ältere - Jugendliche anleiten und Wissen vermitteln. In der offenen Kinder- und Jugendarbeit sind die generationsübergreifenden Ansätze kaum auszumachen, da Kinder und Jugendliche dort ihre Freiräume suchen.

 

2. Ergebnisse generationsübergreifenden Handelns im Freizeitzentrum Annaparkhütte  

 

Ergebnisse generationsübergreifenden Handelns im Freizeitzentrum Annaparkhütte Meerane sind zum Beispiel eine Fülle von Projekten die von den Mitarbeitern des Freizeitzentrums ausgearbeitet wurden und die immer in Zusammenarbeit mit Angehörigen von verschiedenen Generationen durchgeführt werden.

Alle sogenannten “festen” Angebote, die über Schulen, Horte, Kindergärten oder andere Vereine propagiert werden, wo also ein “fester“ Stamm von Nutzern eingeplant werden kann, funktionieren gut.

Alle Angebote im offenen Bereich sind mehr oder weniger Zufallstreffer, wenn sie von den Nutzern angenommen werden. Der sogenannte offene Bereich - der Bereich der Nachmittagsfreizeit unterliegt einem nicht zu kalkulierenden Risiko. Die Kinder und Jugendlichen ziehen sich größtenteils in ihrer Freizeit in ihre Freiräume zurück, um sich vom Schulstreß zu erholen oder sich einfach nur zu treffen, zu quatschen und Musik zu hören.

 

2.1 Darstellung von generationsübergreifenden Freizeitangeboten im Freizeitzentrum Annaparkhütte  

 

Generationsübergreifende Freizeitangebote sind in folgenden Projekten untergebracht:

       - Modelleisenbahnverein Meerane

       - AG Modellbau

       - Kreativkurse

       - Kreativabend

       - Projekt “Haushalt einst und jetzt”,

       - Stadtrallye

       - Projekt “Bau einer Lochbildkamera”

       - Tischtennisturnier für Jedermann

       - Schachclub

       - Familiennachmittage

       - Drogenberatung - Drogenprojekte,

       - Präventionsausschuss zum Thema Gewalt

       - Papierschöpfen

       - Spielnachmittage für alle

       - gemischte Computerkurse

       - Trommelwerkstatt

       - Arbeitsgruppe Jugend - vorher Stadtjugendring Meerane

 

In all diesen Angeboten sind Angehörige von verschiedene Generationen eingebunden.

 

2.1.1 Beispiel 1  

 

Verein Modelleisenbahn Meerane e.V., Modellflugverein Meerane

 

Der Modelleisenbahnverein Meerane war der erste Verein, der im Freizeitzentrum Annaparkhütte angesiedelt wurde. Er bekam ein eigenes Vereinszimmer, wo jeden Donnerstag von 16.00 - 22.00 Uhr der Vereinsarbeit und dem Basteln an den verschiedenen Modellbahnanlagen nachgegangen wird.

Am Anfang waren neben den Vereinsmitgliedern auch viele interessierte und neugierige Kinder und Jugendliche anwesend. Die Altersstruktur des Vereins bewegt sich im Bereich “Alt” - also älter als 40 Jahre. Zum Teil kamen die Vereinsmitglieder mit ihren Kindern oder Enkeln, aber es konnte trotz intensiver Bemühungen des Modelleisenbahnvereins und des Vereins Freizeitzentrum Annaparkhütte die Altersstruktur nicht wesentlich gedrückt werden.

Der Vorschlag, des Vereins Freizeitzentrum Annaparkhütte durch finanzielle Unterstützung ein Kinder- und Jugend-Modellbahnbrett aufzubauen, konnte nicht umgesetzt werden. Das liegt zum Teil an der hierarchischen Struktur des Vereins, zum anderen Teil an dem Unvermögen der einzelnen Mitglieder des Modelleisenbahnvereins, sich auf die Wünsche und Ideen der Kinder und Jugendlichen einzulassen. Gespräche mit den Vereinsmitgliedern und dem Vorstand des Vereins brachten bisher nicht die gewünschte Änderung und Öffnung, hin zu einer erfolgreichen Jugendarbeit.

Ähnlich gelagert ist das Problem bei den Flugmodellbauern. Als Arbeitsgemeinschaft der “ersten Stunde” im Freizeitzentrum kamen erstaunlich viele Kinder und Jugendliche, um ihrem Hobby - dem Modellbau - nachzugehen. Zwei engagierte Leiter - Herr Liebig und Herr Kunz (immerhin schon fast 70 Jahre alt) betreuten die Kinder und Jugendlichen. Jeden Donnerstag kümmerten sich Herr Liebig und Herr Kunz mit viel Sachverstand um die Kinder und Jugendlichen, wobei besonders Herr Kunz von den ganz “coolen Typen” zu “Ihrem Liebling” gekürt wurde. Als ehemaliger Berufsschullehrer mit viel pädagogischem Sachverstand und jahrelanger Erfahrung im Modellbau konnte er ganz toll mit den Kindern und Jugendlichen arbeiten und natürlich auch Gespräche führen. Bis dahin funktionierte die Zusammenarbeit der Generationen gut. Es wurden sogar gemeinsame Fahrten zu Modellschauen und Messen unternommen.

Als sich im Herbst ´98 Herr Liebig und Herr Kunz aus Arbeitsgründen bzw. Altersgründen (Herr Kunz ist mittlerweile 73) von der Arbeitsgemeinschaft zurückzogen, kamen auch nur noch ganz wenig Kinder und Jugendliche in die Werkstatt um zu basteln.

Vom Flugmodellverein kümmerte sich bald niemand mehr um die “Jungen” und die Gemeinschaft zerbrach fast. Das Freizeitzentrum Annaparkhütte versuchte dann mit Angeboten in den Ferien und zu bestimmten Anlässen die Lücke zu schließen, aber das gelang nur teilweise.

Die für das Freizeitzentrum gewonnene Erkenntnis ist, daß nur mit engagierten Leuten, die auch das nötige Verständnis für “die Jungen” und nicht nur den erhobenen Zeigefinger übrig haben, eine ernsthafte und dauerhafte Beziehung zwischen den Generationen möglich ist.

Dazu gehört auch die Unterhaltung und das Gespräch; daran mangelt es im Moment auf beiden Seiten.

 

2.1.2 Beispiel 2  

 

Projekt - “Haushalt einst und jetzt”

 

Im Frühjahr ´98 wurde in Zusammenarbeit mit dem Heimatmuseum Meerane das Projekt “Haushalt einst und jetzt” ins Leben gerufen.

Ziel ist es, den Jugendlichen der Klassen 5 bis 8 die Unterschiede der Arbeitsabläufe im Haushalt früher und heute näher zu bringen, zu zeigen, wie schwer die Hausarbeit früher zum Teil war und im Bewußtsein der Jugendlichen Verständnis für “die Reden” von Oma und Opa zu erreichen.

So wurde unter anderem Butter gestampft oder mit einer alten Holzwaschmaschine bzw. mit dem Waschbrett gewaschen und mit einer alten Wringmaschine die Wäsche ausgewrungen. Einhundert Jahre alte Bügeleisen mit Vorglühern wurden zum Bügeln genutzt.

Es wurde Brot gebacken und gekocht. Bei all den schweren Tätigkeiten wurden die Schüler von älteren Frauen aus dem Heimatmuseum und der Arbeitsloseninitiative “Halt” unterstützt. Viele Gespräche über “einst und jetzt” kamen so in relativ lockerer Atmosphäre zustande.

Anschließend stärkten sich dann alle bei Butterbroten aus dem selbstgebackenem Brot und der gestampften Butter.

Die Schüler, Helfer und Mitarbeiter waren begeistert und, der Schultag war meistens zu schnell um.

Hier, in diesem Zusammenhang, funktionierte der Dialog zwischen den Generationen.

Ähnliche Projekte nach der Schulzeit - in der Freizeit oder in den Ferien - schlugen alle fehl und wurden nicht angenommen.

 

2.1.3 Beispiel 3  

 

Kreativabend für Jugendliche und Erwachsene

 

Um noch mehr Berührungspunkte zwischen jung und alt zu schaffen, entwickelten wir den Kreativabend, bei dem jeden Montagabend ab

17.00 Uhr Jugendliche und Erwachsene  die Kreativangebote Töpfern, Keramik, Textilgestaltung, Patchwork, Seidenmalerei, Encaustic, Gestecke aus Naturmaterialien, Kerzen gießen und Kerzen ziehen nutzen können. Es stehen an jedem Montag drei Kreativ-”Lehrer” und Mitarbeiter des Hauses zur Verfügung, um die einzelnen Techniken zu zeigen, zu erklären, aber auch um zu reden, Kaffee oder Tee zu kochen, einen kleinen Imbiß zuzubereiten und für eine lockere Atmosphäre zu sorgen.

Bis jetzt wird aber das Angebot noch nicht so genutzt, wie wir uns das vorstellen. Den Mitarbeitern des Freizeitzentrums schwebt mehr ein lockerer Treff vor. Das konnten bis jetzt aber noch nicht richtig realisiert werden. Nur am Montag vor Ostern kamen viele Interessenten und versuchten sich an verschiedenen Osterbasteleien.

Im Gegensatz dazu haben die festen Kurse, zum Beispiel dienstags Töpfern und Keramik für Kinder oder Donnerstags Seidenmalerei für Kinder und Jugendliche und auch die Abendkurse für Erwachsene gute Besucherzahlen.

 

2.2 Ergebnisdarstellung/Interpretation und Schlußfolgerung  

 

1. Die Modelleisenbahner und die Modellbauer können im Moment im Dialog der Generationen nicht mitreden, aber das Bemühen zur Verbesserung der Situation ist nicht zu übersehen.

 

2. Die anderen generationsübergreifenden Angebote des Hauses werden auch nur mäßig angenommen. Hier gilt es, die Akzeptanz zu erhöhen und durch Gespräche mit Interessierten im Vorfeld bessere Bedingungen zu schaffen.

 

3. Die vom Freizeitzentrum angeregten generationsübergreifenden Freizeitangebote im offenen Bereich, wie Skatnachmittage, Schachturniere oder auch Gesellschaftsspiele für alle, fanden keinerlei Resonanz.

 

Das Freizeitzentrum wird alle Möglichkeiten zur Unterstützung der Vereine, Arbeitsgemeinschaften und Treffs ausschöpfen und am Dialog der Generationen, am Miteinander von alt und jung weiter arbeiten.

Ziel muß es sein, engagierte Bürger, jung und alt, in die Verantwortung zu nehmen und an Projekten zu beteiligen bzw. generationsübergreifende Angebote von engagierten Leuten außerhalb des Hauses selbständig durchführen zu lassen.

 

3. Ausblick  

 

Nach allem, was in dieser Facharbeit recherchiert und geschrieben wurde drängt sich der Eindruck auf - es gibt generationsübergreifende Freizeitangebote. Jung und alt sind sich freund oder zugetan, je nach Angebot oder Zeit. Einige Jugendliche sehen in den Älteren “die Alten” und viele von “den Alten” denken: “Ach die Jugend.” Also alles wie immer!

Erkenntnis dieser Arbeit ist aber auch, daß sich die verschiedenen Generationen nötiger brauchen denn je. Frühere sogenannte “Notgemeinschaften”, das Zusammenrücken aller, besonders in der schweren Nachkriegszeit ist abgelöst worden durch totale Kommerzialisierung der Gesellschaft in allen Ebenen und einer Individualisierung der Gesellschaft. Das sind wenig Ansatzpunkte für Gemeinsamkeiten der Generationen, aber es birgt auch die Chance für neue Wege in der Sozialarbeit. Sozialarbeit wird durch Kommerzialisierung zu einem Bereich des gesellschaftlichen Lebens der einen großen Zuwachs haben wird.

Sozialarbeit, Jugendsozialarbeit, Kinder- und Jugendarbeit, Kranken- und Altenpflege werden durch die Umstrukturierung der Gesellschaft zu einem ernstzunehmenden Wirtschaftsfaktor. Sozialdienste und Kommerz - auch heute schon ein Thema.

Aber die Frage bleibt: Wer soll das bezahlen? Welche Fördermechanismen greifen im Haushalt von Bund, Ländern und Gemeinden? Welche Qualitätskriterien setzt man an?

Für das Freizeitzentrum Annaparkhütte heißt das für die Zukunft: Weiterarbeiten an interessanten Projekten. Immer in Verbindung mit qualifizierten und engagierten Mitarbeitern und mit engagierten Helfern aus allen Altersbereichen und gesellschaftlichen Schichten.

Ein Haus zu sein, offen für alle, schnell auf Trends zu reagieren, Dienstleister sein und das Wohlbefinden der Nutzer des Freizeitzentrums im Auge zu haben. das ist keine Utopie, aber eine Frage der finanziellen Hilfe für den Verein Annaparkhütte e.V. Nur durch finanzielle Sicherung der Arbeit kann eine kontinuierliche, langfristige Arbeit abgeliefert werden.

Ein neuer Weg in diese Richtung kann die örtliche AGENDA 21 sein, wo interessierte Bürger, Vereine und Initiativen versuchen, Kräfte zu bündeln und Ressourcen auszuschöpfen.

Das Freizeitzentrum Annaparkhütte hat sich fünf Jahre nach seiner Eröffnung eine allgemeine Akzeptanz bei jung und alt erkämpft und ist aus der gemeinwesenorientierten Arbeit der Stadt nicht mehr wegzudenken. Der von mir zur Gründungsveranstaltung eingeforderte Effekt “Annaparkhütte - AHA!” ist eingetreten und alle Mitarbeiter des Hauses werden täglich daran arbeiten, daß das so bleibt.

Ein erster Erfolg ist die Festeinstellung einer SAM im Jahre 2001. Denn nur über engagierte Mitarbeiter kann eine engagierte und glaubwürdige Arbeit abgeliefert werden und die muß auch bezahlt werden.

 

4. Literaturverzeichnis  

 

Die hier angegebenen Literaturhinweise wurden in der Facharbeit weder wörtlich noch sinngemäß zitiert, sondern dienten nur zur Vorbereitung und dem Einlesen in das Thema.

 

 

       Shell Studie 2000

       Fakt ajs Jugendschutztag Sachsen 1999

             “Generationsbeziehungen - ein Wechsel ins nächste Jahrtausend”

       Bericht zur Lage der Generationen

            Material zur Tagung “Erstes, zweites, drittes Lebensalter - Perspektiven der Generationsarbeit” -    

            21./22.09.99    Nr. 2- 99

       “Erstes, zweites, drittes Lebensalter - Perspektiven der Generationsarbeit”

             Dokumentation einer Tagung (Wolfgang Walter)    Nr. 3 - 99

       Arbeitspapier Stichwort “Rhetorik gegen Rechts” Manfred Schulz 1999

       Methoden der Sozialarbeit - Willi Feldgen

       Vorteile, Vorurteile, Urteile - Dialog der Generationen CJD e.V. 1996

       Vorteile, Vorurteile, Urteile - Dialog der Generationen CJD e.V. 1999

       Dialog der Generationen - Erfahrungen, Erkenntnisse, Perspektiven KAB Nr.36 1997

10      Dialog der Generationen - Vorteile, Vorurteile

             Das Gespräch zwischen Alt und Jugendlichen - ein neues Thema für die Tageszeitung - JTZ 1996

11      Corax - Magazin für Kinder- und Jugendarbeit Nr. 1 bis 4/2000

12    -   Bürgerbuch Sachsen Ausgabe 1998

13      Kinder- und Jugendhilfegesetz

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